Bribir ist die größte Siedlung der Gemeinde Vinodol im Inneren des Vinodol-Tals, 6 km vom Meer entfernt.

Die Stadt ist mit 1753 Einwohnern (Volkszählung 2001) auch ihr administratives, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Auf einem Hügel über dem Vinodol-Tal erbaut, war es im Mittelalter das Zentrum der Vinodol-Region, die sich um die Festung herum entwickelte, eine 1302 von den Frankopanen erbaute und im 19. Jahrhundert abgerissene Burg, von der nur ein rechteckiger Turm mit Teil der Wände überlebt hat. Bribir ist eine Stadt mit einer reichen kulturellen Tradition, einem sakralen und historischen Erbe.

Als Stadt und Festung der Herzogsfamilie Frankopan mit ausgebauter „Selbstverwaltung“ wurde sie 1288 erstmals namentlich im Gesetzbuch von Vinodol erwähnt, einem Dokument, das die rechtlich bestehenden Sitten, Gebräuche und Gebräuche zwischen Adel und Volk regelte. Von den vielen Sakralbauten ist die Kirche der hl. Peter und Paul, 1524 erbaut, hervorzuheben. Es ist ein für die Schutzheiligen von Bribir errichtetes Heiligtum, das die Einwohner von Bribir jeden 29. Juni mit Messen und Feiern zelebrieren. Der berühmte Botaniker Josip Pančić wurde im Ort Ugrini bei Bribir geboren.

Mit seiner Struktur als kleineres Stadtgebiet bietet Bribir den Bürgern der gesamten Gemeinde Vinodol alle grundlegenden Dienstleistungen. Es beherbergt Gesundheits-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Geschäfte, Restaurants und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen. Auch für Touristen gibt es in Bribir viele schön eingerichtete Apartments im Ambiente typischer traditioneller Steingebäude der Region Vinodol.

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Aus dem reichen Schatz der Pfarrkirche der hl. Peter und Paul, heben wir das Renaissance-Relief der Jungfrau mit Christus oder der Weißen Dame hervor, das Werk florentinischer Meister aus weißem Marmor, das Gemälde von Jacob Palm dem Jüngeren, ein Werk von hohem künstlerischem Wert, und die Renaissance-Kustodie mit einem Eisengitter aus dem 15. Jahrhundert und den Hauptaltar aus Marmor des Bildhauers Antonio Michelazzi. Zur Kirche der hl. Peter und Paul gehört auch das Kreuz der Krbaver Bischöfe, das sog. Milonja-Kreuz aus dem 13. Jahrhundert, das von Bischof Modruša Krištafor nach Vinodol gebracht wurde und heute in Rijeka aufbewahrt wird.

KIRCHE DER HL. PETER UND PAUL

Sie wurde 1524 an der Stelle einer alten Kirche erbaut, die sicherlich zur Zeit der Verabschiedung des Gesetzes von Vinodol im Jahr 1288 und wahrscheinlich auch schon früher existierte. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde sie erweitert, umgestaltet und barockisiert. Sie wurde Ende 1944 in Brand gesteckt und in den 1980er Jahren wieder aufgebaut.

IHR REISEZIEL:

Bribir

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Die Überreste der alten Gemäuer und der städtische Turm erinnern an die Zeit der Herzoge Frankopan, deren vierhundertjährige Herrschaft tiefe geistige und materielle Spuren in Vinodol hinterlassen hat. Seinen größten Wohlstand erlebte Bribir in der Zeit des Herzogs Bernardin Frankopan, welcher die Festung und die Stadtmauer befestigte. Als im Jahre 1848 die Gutsherrschaft Bribirs abgeschafft wird, hat die Gemeinderegierung das große und kleine Tor („Vela i Mala vrata“) und die Festung abgerissen, und an dessen Platz wurde eine Schule errichtet. Somit hat in den Ruinen eine lange und gefeierte Geschichte der Festung von Bribir ihr Ende gefunden. Die einzigen Überreste der Festung von Bribir sind der viereckige Turm aus dem Jahre 1302 und ein Teil der Gemäuer. Vom Hügel aus, auf welchem die alte Stadt situiert ist, bietet sich ein Ausblick auf das Tal und Novi Vinodolski. Die künstlerischen Werke aus der Renaissance in der Kirche der hl. Peter und Paul zeugen vom hohen kulturellen Niveau und der zivilistischen Reichweite des mittelalterlichen Vinodol und der starken Verbindung mit Europa.

STADTTURM MIT EINEM TEIL DER MAUER

Reste der ehemaligen Burg, einer mittelalterlichen Wallburg aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg ist seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Fürsten von Krk und seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Zrinski. Im 19. Jahrhundert wurden die Stadtmauern und Türme abgerissen, der einzige erhaltene quadratische Turm ist aus dem Jahre 1302 und Teile der Stadtmauer an der Nordseite.

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Höhe über NN
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